Nominal vs. real: Was die Erhöhung wirklich bringt
Eine Gehaltserhöhung von 4 % klingt gut – doch was zählt, ist die reale Erhöhung, also das Plus an Kaufkraft nach Abzug der Inflation. Die Formel: real = (1 + Erhöhung %) ÷ (1 + Inflation %) − 1. Bei 4 % Erhöhung und 2 % Inflation bleiben real rund 2,0 % übrig. Liegt die Inflation über deiner Erhöhung, sinkt deine Kaufkraft trotz Gehaltsplus.
Beispiel: 3.500 € und 4 % Erhöhung
Neues Gehalt: 3.500 × 1,04 = 3.640 € – ein Plus von 140 € monatlich bzw. 1.680 € jährlich. Real (bei 2 % Inflation): 1,04 ÷ 1,02 − 1 = +2,0 % Kaufkraft. Der Rechner zeigt dir alle drei Werte auf einen Blick.
Brutto-Erhöhung ≠ Netto-Erhöhung
Der Rechner arbeitet mit Bruttobeträgen. Durch die Steuerprogression bleibt von einer Brutto-Erhöhung netto etwas weniger übrig – wie viel, hängt von deiner Steuerklasse und deinem Gesamteinkommen ab. Als Faustregel gilt: Je höher das Einkommen, desto größer der Steueranteil am Plus.