Der Cost-Average-Effekt: Dein Timing-Vorteil
Beim Sparplan investierst du jeden Monat denselben Betrag – egal, wie der Kurs steht. Bei hohen Kursen bekommst du automatisch weniger Anteile, bei niedrigen mehr. Dieser Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt) nimmt dir das schwierigste Problem des Investierens ab: den perfekten Einstiegszeitpunkt zu treffen.
Welche Rendite ist realistisch?
Als Rechenbeispiel werden für breit gestreute Aktien-ETFs oft 7 % pro Jahr angenommen – das entspricht grob der langfristigen historischen Wertentwicklung globaler Aktienmärkte vor Inflation, Steuern und Kosten. Wichtig: Das ist keine Prognose und keine Garantie – in einzelnen Jahren kann es deutlich nach oben oder unten ausschlagen. Rechne deshalb auch mal mit 4 % oder 5 %, um ein Gefühl für die Bandbreite zu bekommen.
Früh anfangen schlägt hohe Raten
Der Zinseszinseffekt belohnt vor allem eines: Zeit. Wer mit 25 Jahren 100 € monatlich anlegt, kommt bei gleicher Renditeannahme mit deutlich weniger eingezahltem Geld auf mehr Endkapital als jemand, der erst mit 35 Jahren – dafür mit höherer Rate – startet. Deshalb lautet die wichtigste Sparplan-Weisheit: Anfangen schlägt Abwarten.